Wohin mit den Bogenschützen?

 

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Im letzten Monat wurden wir Deuringer Bürger durch viele Warnschilder erschreckt, die entlang eines Waldes östlich der Linde in der Nähe des Golfplatzes aufgestellt waren.

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Da die Deuringer ein aktives und kritisches  Volk sind, hat sich schnell eine Bürgerinitiative gebildet, die Unterschriften gegen die Ansiedlung des Bogensportvereins gesammelt hat. Mittlerweile sind schon über 150 Unterschriften zusammengekommen. Zum Hintergrund ist zu sagen, daß es sich bei den Feldbogenschützen des BSC Augsburg um einen Stadtberger Verein handelt, der durch die Ansiedlung des Therapiezentrums des Bunten Kreises an der alten Ziegelei sein bisheriges Sportgelände verloren hat, und nun ein neues Gelände sucht. Ungeklärt sind wohl derzeit noch rechtliche Aspekte und Sicherheitsthemen.

Da die Unterschriftenaktion nicht alle Deuringer Bürger erreicht hat und natürlich nicht die Befürworter des Bogensports umfasst, möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Meinung zu äußern. Nehmen Sie an unserem Online-Voting teil.

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5 Kommentare

  1. Es ist immer schön wenn eine Partei im Sinne Ihrer Wähler Stimmung macht, aber wie das jetzt geschieht ist eine bodenlose Frechheit. Das Gelände ist im Besitz der BlmA und eigentlich nun für die Bogenschützen vorgesehen. Jahrelang hat man zugesehen wie ein vereinsloser Dirtbikerhaufen illegal das Naturschutzgelände verunstaltet hat, aber wenn ein offizieller Verein das Gelände pachten
    möchte dann wird sofort auf die Barikaden gegangen und dagegen mobilisiert. Ein Schelm, der böses dabei denkt. Vielleicht ist ja ein Stadtratsjunge ein Dirtbiker und wohnt in Deuringen oder Stadtbergen. Whatever. Na ja, das St. Floriansprinzip ist überall gegenwärtig

  2. Als ehrenamtlicher Jugendtrainer des BSC Augsburg möchte ich Sie bitten, den neuen Standort an der B300 zu unterstützen.
    Der BSC Augsburg wurde 1961 am Stammgelände im Ziegelstadel von amerikanischen Soldaten und Deutschen gegründet. Wenige Jahre nach dem Krieg fand dort gelebte Völkerversöhnung statt, die bis heute fortlebt.
    Seit jeher ist der BSC Augsburg Teil Stadtbergens. Unsere Mitgliederzahl stellt sich aus allen angrenzenden Gemeinden und zu einem großen Teil aus Stadtbergern zusammen.
    In den letzten Jahren fuhren von uns viele Stadtberger auf Landes- und Bundesmeisterschaften und erzielten doch beachtliche Erfolge!
    Jedes Jahr treten wir unter anderem zum Markt- bzw. Stadtfest in die Öffentlichkeit und präsentieren unseren schönen Sport.
    Auch wenn ein „Augsburg“ in unserem Namen steht, so verstehen wir uns in einer unausgesprochenen Selbstverständlichkeit aus Teil der Stadtberger Vereinskultur.
    Das ist der Grund, warum wir fokussiert einen Standort in Stadtbergen bevorzugen und darum kämpfen.
    Allen Zweiflern kan ich entgegnen, dass Sicherheit bei uns an erster Stelle steht. Wir sind keine wilden Verrückten, die auf Bäume schießen. Das Feldbogenschießen folgt klaren Regeln des Deutschen Schützenbundes mit ausgewiesenen Sicherheitsabständen. Jeder Schütze durchläuft bei uns eine mehrwöchige Schulung, in der ihm die Sicherheitsregeln eingeschärft werden. Wer diese nicht beachtet, fliegt schlicht und ergreifend raus. Eine Nulltoleranzpolitik, die wir noch nie anwenden mussten.
    Sie sehen, dass sich durch unseren Sport niemand bedroht fühlen muss. Bitte sehen Sie uns vielmehr als Bereicherung und sprechen Sie uns auf unseren schönen Sport an!
    Seit 2007 bieten wir ein wöchentliches Jugendtraining ab 12 Jahren an. Daran nahmen bislang über 50 Jungen und Mädchen mit großer Freude teil.
    Unserer Meinung nach gibt es nur wenige Hobbies, die Jugendlichen die Tugenden Respekt vor Mensch und Natur, Fairplay und Verantwortungsbewusstsein besser nahebringt, wie der Bogensport. Als i-Tüpfelchen obendrauf geschieht dies alles in freier Natur, ein Aspekt der gerade in der heutigen Zeit nicht zu vernachlässigen ist.
    Trotz der aktuell schwierigen Lage haben wir das Training weiterlaufen lassen, denn die Jugendarbeit ist uns ein sehr großes Anliegen.
    Darum bitte ich Sie erneut darum den neuen Standort an der B300 zu unterstützen. Für Stadtbergen, für die Jugend!

    PS: Falls sie Fragen haben, so stehe ich gerne unter schubertmax(at)gmail(punkt)com bereit.

  3. Uns Gegner ärgert besonders, wie in aller Stille über die Köpfe der Bürger dieses Naherholungsgebiet vergeben wird.
    Von einem Tag auf den anderen standen plötzlich Schilder, die besagten, dass das Areal nur auf eigene Gefahr betreten werden könne.
    Ohne Ausschreibung oder Information über die Nutzungsansprüche wurde über das Gebiet bestimmt.
    Die Anfragen an die Stadt Stadtbergen wurden schwammig ausgelegt oder an das Landratsamt verwiesen. Dieses wiederum gab die Zuständigkeit wieder nach Stadtbergen.
    Von allen behördlichen Seiten, sowie den Politikern, hörten wir nur unklare Aussagen. Auch Bürgermeister Metz ist nicht bereit, zu unserem Schreiben Stellung zu nehmen.
    Nach wie vor ist die Anfahrtsmöglichkeit, die Parkplatzsituation, die Sicherheit und Haftung unklar.

    Dieses Waldstück wird von den Stadtbergern, sowie der Bevölkerung des Umlandes sehr geschätzt und vielfach genutzt. Es ist für uns alle ein Grundbedürfnis, dieses Nutzungsrecht weiterhin in Anspruch nehmen zu können.

    zu boccaraca: …vielleicht ist ja ein Stadtratsjunge bei den Bogenschützen…diese Frage könnte ich Ihnen jetzt auch stellen.

  4. Noch eine Bemerkung zur Online-Abstimmung. Durch eine ständig veränderbare IP-Adresse wäre es kein Problem, hunderte Stimmen abzugeben. Deshalb ist diese Form nicht aussagekräftig und unseriös.

  5. Ich bin seit 5 Jahren Mitglied bei den Feldbogenschützen.
    Seit 2 Jahren haben wir keinen Übungsplatz mehr.
    Dieser wurde uns bei der Auflösung des Pachtvertrags vor
    versammelter Mannschaft aber versprochen.
    Wir wollten damals dem Bunten Kreis mit ihrem Therapiezentrum
    für Kinder nicht im Wege stehen.
    Nach 2 Jahren endlich konnten wir wieder hoffen.

    Hier ein paar Argumente für den Platz:

    – Die Gefahr für Spaziergänger geht – meiner Ansicht nach – gegen Null.
    Alle Schiessbahnen werden so angelegt, daß sie zu keinerlei Gefahr bei
    einem Fehlschuss führen können. Unser alter Platz wurde auch so
    angelegt. In 50 Jahren Vereinsgeschichte ist es zu keinem Vorfall
    gekommen.

    – Fussgänger oder Hundeführer können weiterhin das Gelände betreten.
    Die Schilder müssten aus Haftungsgründen aufgestellt werden.

    – Die Mountainbiker die hier ihre Strecken gebaut haben (ohne Pacht zu
    zahlen und illegal ) stellen – meiner Meinung nach – eine grössere Gefahr
    für Spaziergänger dar.

    – Wir haben das Glück, in unserer Umgebung mehr als dieses kleine
    Waldstück zu haben. Es gibt genügend andere Wege, um „gefahrlos“
    spazieren zu gehen.

    Unterstützen Sie unser Betreiben, mit Aufklärung und persönlichen Gesprächen, dafür zu sorgen, daß die Waldgänger unseren schönen Sport kennen lernen und wir alle dieses Waldstück gemeinsam nützen können.

    Vielen Dank fürs Lesen

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